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Irak ordert für 69 Millionen Dollar bildgebende Systeme
08.02.2010
Das Gesundheitsministerium im Irak hat Siemens Healthcare beauftragt, die etwa 100 Krankenhäuser des Ministeriums mit modernen bildgebenden Systemen auszurüsten. Der kürzlich unterzeichnete Vertrag hat ein Volumen von 69 Millionen Dollar (rund 50 Millionen Euro) und ist der größte Einzelauftrag, den Siemens Healthcare bisher im Mittleren Osten gewonnen hat. Siemens wird unter anderem Magnetresonanztomographen, Computertomographen, mobile Röntgengeräte und Mammographiesysteme liefern und damit die medizinische Versorgung verbessern. Der Auftrag beinhaltet die Wartung der Geräte über fünf Jahre.
„Wir sind sehr stolz, dass wir mit diesem Auftrag einen aktiven Beitrag zum Wiederaufbau der Gesundheitsversorgung in Irak leisten können“, sagte Maurice Faber (Bild) , Leiter des Healthcare-Sektors von Siemens im Mittleren Osten. Ein wesentliches Ergebnis dieses Auftrags werde die Verbesserung der Gesundheitsversorgung für das irakische Volk sein sowie die Bereitstellung moderner Screening-Einrichtungen für die Brustkrebsvorsorge irakischer Frauen.
Der Gesundheitsminister des Irak, Ali Saleh Al Hasnawi, sagte: “Wir sind sehr froh, dass wir durch die enge Zusammenarbeit mit Siemens in all unseren Krankenhäusern eine breite Palette diagnostischer Leistungen anbieten können. Wir arbeiten mit Siemens seit mehr als 30 Jahren zusammen und sind von der Qualität, den innovativen Lösungen und dem exzellenten Service überzeugt.“
Fokus auf Medizintechnik: ‚Metaller’ setzen auf vitale Branche
05.02.2010
Siemens und der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW) wollen auf der Metallbearbeitungsmesse METAV 2010 (23. bis 27.02.) in Düsseldorf mit der Sonderausstellung ‚Metal meets Medical’ Fertigungsfachleute der Medizintechnikbranche mit den Experten der Metallverarbeitung zusammenbringen.
„Die Werkzeugmaschinenindustrie hat der Medizintechnik eine Menge zu bieten“, bekräftigt Dr. Wilfried Schäfer (Bild), Geschäftsführer beim METAV-Veranstalter VDW. „Wir offerieren den Ausrüstern und ihren Kunden daher auf der METAV 2010 eine Sonderschau, die die Kompetenz unserer Branche demonstriert.“ Der Steuerungshersteller Siemens wird dazu mit Partnern aus den Bereichen Werkzeugmaschinen, Werkzeuge und Messtechnik eine vollständige Verfahrenskette zur Fertigung medizintechnischer Produkte aufbauen.
Das Konzept erklärt Karsten Schwarz, Leiter Anwendungstechnik Siemens AG, Sector Industry, Drive Technologies, Motion Control Systems, so: „Auf unserem Stand werden verschiedene medizintechnische Produkte in den unterschiedlichen Technologien an verschiedenen Werkzeugmaschinen live bearbeitet. Zusammen mit führenden Maschinenbauern und Werkzeugherstellern kann so eine ganzheitliche Lösung für die Medizintechnik dargestellt werden.“ Die Sonderschau zeigt auf, wie sich medizinische Implantate, Prothesen, Instrumente und Geräte dank optimaler Integration aller Prozessschritte mit hoher Planungsqualität und Prozesssicherheit fertigen lassen.
Interviews
Exklusiv-Interview mit Peter Biedermann
„Technologietrends erkennen und integrieren”
11.11.2009
Der Managing Director des Schweizer Medical Cluster, Peter Biedermann, geht davon aus, dass die weltweite Bedeutung des Standorts Bern weiter zunimmt. Dank einer großzügigen Förderpolitik befinde sich die Region auf dem Weg zu einer Top-Adresse für die Medizintechnik.
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Exklusiv-Interview mit Dr. Morris Milner
„Clusterbildung und Nutzung von Synergien wichtig”
11.11.2009
Maßnahmen der Wirtschaftsförderung sind ein wichtiger Anreiz für Investitionen. Die kanadische Provinz Ontario fördert Life Sciences stärker als vergleichbare Regionen und Staaten. Dr. Morris Milner, Vorsitzender der Life-Sciences-Plattform Health Technology Exchange erklärt, was den Reiz für Forscher und Unternehmer in Nordamerika ausmacht.
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Robotik
Roboterassistenz erleichtert Therapie
11.11.2009
Die Roboter machen mobil, ihr Einsatzspektrum in der Medizin wächst. Zu den Pluspunkten zählen Ausdauer, die enorme Flexibilität und Zuverlässigkeit. Roboterhersteller sind überzeugt, dass das Potenzial der unermüdlichen Helfer noch längst nicht ausgeschöpft ist.
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